TRANSFORMER NEWSROOM - Block by Block
The Great American Bitcoin Reserve
Nach dem unerwartet deutlichen Ausgang der US Wahl ist die Offenheit der republikanischen Partei für Krypto Musik für die Märkte: Bitcoin markiert ein neues Allzeithoch nach dem anderen, die Aktie von Coinbase steigt an einem Tag um über 30% und die Aktien von Bitcoin Minern steigen durchschnittlich um 20%.
Die Wiederwahl von Donald Trump hat direkten Einfluss auf Bitcoin und andere Kryptowährungen, da seine politische Haltung und wirtschaftlichen Maßnahmen als krypto-freundlich gelten. Schon während seiner ersten Amtszeit gab es wenig regulatorischen Druck auf den Kryptomarkt, was den Raum für Innovation und Wachstum in der Branche geöffnet hat. Jetzt, da Trump erneut im Amt ist, erwarten viele Experten eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Deregulierung.
Trumps Wahlsieg hat zu erhöhter Unsicherheit an den traditionellen Finanzmärkten geführt. Deshalb investieren viele Anleger vermehrt in alternative Anlagen wie beispielsweise dem Bitcoin, um sich gegen politische und wirtschaftliche Turbulenzen abzusichern. Trumps bekannte Vorliebe für einen schwächeren US-Dollar sowie seine skeptische Haltung gegenüber der Kontrolle durch die Zentralbank stärken zusätzlich die Attraktivität von Kryptowährungen als „sicheren Hafen“.
Die Krypto-Politik wird unter Trump weiterhin positiv beeinflusst, auch wenn die genaue Ausgestaltung noch von weiteren politischen Faktoren, wie dem US-Kongress, abhängt.
Telekom setzt auf Überschusstrom
Zusammen mit Bankhaus Metzler hat die Telekom ein Projekt gestartet, um überschüssigen Strom aus dem Netz für Bitcoin Mining zu verwenden.
In Deutschland wird überschüssiger Strom derzeit nicht für Bitcoin-Mining genutzt, um erneuerbare Energien effizienter zu verwenden und die Netzauslastung zu optimieren. Durch den Ausbau von Wind- und Solarenergie entsteht oft ein Energieüberschuss, besonders bei günstigen Wetterbedingungen. Da dieser Strom nicht immer ins Netz eingespeist oder gespeichert werden kann, bietet das Bitcoin-Mining eine innovative Lösung: Mining-Anlagen können überschüssigen Strom vor Ort nutzen und so die Netzstabilität fördern.
Mit dieser Praxis würde verhindert werden, dass ungenutzter Strom verschwendet wird. Stattdessen wird er profitabel eingesetzt, um Bitcoin zu „schürfen“. Diese Flexibilität unterstützt das Energiesystem, indem es Stromschwankungen ausgleicht, ohne auf fossile Energiequellen zurückgreifen zu müssen. Ziel der Energieversorgung ist eine konstante Stromnachfrage und konstantes Energieangebot. Da man die Produktion und Nachfrage nicht zentral steuern kann, bietet Bitcoin Mining ein flexibles und wirtschaftlich attraktives Instrument, um spontan große Auslastungen im Stromnetz zu verbrauchen.
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Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar.