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HIVE Blockchain Technologies


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Hive Blockchain Technology: „Grünes“ Mining

Beim Begriff „Mining“ denken viele zu allererst an riesige Baumaschinen und tiefe Löcher in der Erde. Doch in unserer hoch technologisierten Welt hat sich der Wortgebrauch weiter verzweigt und spielt vor allem im Bereich digitale Währungen eine wichtige Rolle. Der Aufwand, um an Kryptowährungen zu kommen ist enorm und wird daher metaphorisch als Mining bezeichnet.

Einer der Top-Player in diesem Markt ist die kanadische Hive Blockchain Technology. Das Unternehmen besitzt hochmoderne Rechenzentren in Island, Kanada und Schweden, welche die Bausteine der Blockchain-Infrastruktur bilden. Die mit tausenden Computern ausgestatteten Rechenzentren, die überspitzt ausgedrückt nichts anderes als „Wellblechhütten mit Servern“ sind, verfügen über eine Gesamtleistung von rund 50 Megawatt. Damit zählt Hive den eigenen Angaben zufolge zu den größten und diversifiziertesten börsennotierten Cryptocurrency Miner.

Dem nicht genug: Das Unternehmen verpasst sich auch noch einen grünen Anstrich. „Geschürft“ wird nach Bitcoin und Ethereum nämlich mit Öko-Strom. Ein durchaus nicht zu vernachlässigender Punkt, da Kryptowährungen aufgrund ihres extrem hohen Energieverbrauchs bei Umweltschützern stark in der Kritik stehen. „Wir sind stolz darauf, dass Hive das einzige öffentliche Crypto-Mining-Unternehmen ist, das Ethereum im industriellen Maßstab produziert und dabei grüne Energie aus Anlagen in Schweden und Island bezieht“, gibt CEO Frank Holmes selbstsicher zu Protokoll. Im Durchschnitt wurden zuletzt rund 20.000 Ethereum-Münzen pro Quartal produziert.

Dreistelliges Wachstum

Dass das Geschäft brummt, zeigt sich in den jüngsten Zahlen: In den drei Monaten zum 31. Dezember 2020 beliefen sich die Gesamteinnahmen aus dem Abbau digitaler Währungen auf insgesamt 13,7 Millionen Dollar, ein Plus von 174 Prozent gegenüber dem vorherigen Vergleichsquartal. Der Zuwachs war hauptsächlich dem Anstieg der Kryptowährungspreise sowie der erhöhten Produktion von Bitcoin geschuldet. Auf dem Erfolg ruht sich Hive aber nicht aus: Um die Leistungsfähigkeit der Anlagen weiter zu steigern, hat das Unternehmen im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2020/21 (31. März) mit der Aufrüstung der Speicherchips von 4 auf 8 Gigabyte begonnen.

Dass sich das Mining unter dem Strich lohnt, lässt sich ebenfalls in der aktuellen Bilanz ablesen. Im dritten Quartal schnellte der Nettogewinn von 3,4 Millionen im Vorjahr auf 17,2 Millionen Dollar empor. Angekurbelt wurde das Ergebnis einerseits durch die steigenden Kurse der Cyber-Devisen, anderseits wirkte sich auch ein Kostensenkungsprogramm positiv aus.

Die weiteren Aussichten für Hive stellen sich rosig dar. Das Unternehmen konzentriert sich auf nachhaltige Betriebe, welche die Blockchain der Gegenwart und der Zukunft antreiben sollen. Der Technologie wird wiederum viel Wachstumspotenzial in den kommenden Jahren vorausgesagt. Nach Prognosen der Experten von IDC sollen die weltweiten Blockchain-Ausgaben bis 2023 auf weltweit 15,9 Milliarden Dollar steigen. Das entspricht ausgehend von 2018 einer durchschnittlichen jährlichen Wachstumsrate von 60 Prozent. Das „Wohl und Wehe“ von Hive hängt aber aktuell von den beiden wichtigsten öffentlichen Blockchain-Netzwerken Bitcoin und Ethereum ab. Wie sensibel die Preise der Kryptowährungen reagieren, zeigte sich vor wenigen Tagen. Gerüchte über eine stärkere Regulierung ließen die digitalen Coins kurzfristig zweistellig einbrechen und zogen auch die Hive-Aktie in Mitleidenschaft. Bis dato ist der Rücksetzer aber nicht mehr als ein kleiner Kratzer im Chart, in den vergangenen sechs Monaten hat sich der Kurs nahezu versechsfacht.

Der ART Transformer Equities hält derzeit etwa 0,46 % des Portfoliowertes in HIVE Blockchain Technologies.

(c) Adobe Stock

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Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar.

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