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Bitcoin erreicht neues Jahreshoch

Passend zur Adventszeit haben diverse Kryptobörsen den Bitcoin wieder auf über 44.000 USD taxiert und damit ein neues Jahreshoch erreicht. Grund dafür sind die Hoffnungen auf die Zulassung eines Spot Bitcoin ETF in die USA durch die Aufsichtsbehörde SEC. Im Oktober sorgte ein Tweet des Cointelegraphs, einer Krypto-Nachrichtenplattform, über die erfolgte Zulassung des ETFs für einen kurzfristigen Anstieg des Bitcoin Kurses um über 10%. Diese Meldung entpuppte sich jedoch als Fake News, da wohl ein Praktikant mit Zugriff auf den Twitter Account die Meldung verbreitete, um seine eigenen Bitcoin Investments zu unterstützen. Durch die fehlende Regulatorik hinter Bitcoin zählt dieses nicht als Marktmanipulation, sondern war eine vollkommen legitime Strategie des Praktikanten. Nach Bekanntwerden der Zeitungsente brachen die Kurse von Kryptowährungen wieder ein. Inzwischen hat der Markt aber die Gewissheit, dass der ETF wohl ab dem 10. Januar 2024 zugelassen wird und die Bitcoin Rallye ging weiter. Hierbei ist anzumerken, dass die Aktien der Krypto Miner sich seit Jahresanfang stärker entwickelt haben als der Kurs des Bitcoin. Siehe auch hier den Newsletter vom 05/07/2023

Bitcoin im politischen Konflikt

Der Nahost Konflikt hat wie vieles dieses Jahr die Welt wieder schockiert. Tatsächlich erschreckend waren vor allem aber die hohen Krypto Vermögen der Hamas Miliz. Berichten zufolge hatten diese hohe Spenden und Vermögen in Kryptowährungen wie Ether, Bitcoin und Tether erhalten. Diese Erkenntnis und die Möglichkeit die Geldflüsse nachzuvollziehen erlaubten einigen Kryptobörsen und auch Stablecoin Emmitenten direkt Geldwäsche und Terrorismusfinanzierungen zu erkennen und die Geldflüsse zu stoppen. Berichten zufolge haben Terrormilizen so Zugang zu mindestens 10 Millionen USD in Kryptowährungen verloren. Es beweist sich, dass Kryptowährungen inzwischen völlig ungeeignet für kriminelle Zwecke sind.

Weniger Coins held on Exchange

Der Analyseseite Coinglass nach halten Anleger immer weniger Bitcoin auf Kryptobörsen. Im Oktober 2023 erreichte der Stand ein neues Fünfjahrestief. Immer mehr Anleger halten wohl ihre Kryptowährungen in sogennanten Cold Wallets und entziehen damit den Börsen Liquidität. Dieses Verhalten folgt auf den Zusammenbruch von FTX und damit einhergehenden Vertrauensverlust von Kryptobörsen in dem letzten Jahr.  

Digitaler Euro kommt

Nach Abschluss der sogenannten Investigativphase des Projekts „Digitaler Euro“ hat die Europäische Zentralbank beschlossen, das Projekt einen digitalen Zwilling zum Euro weiterzuführen. Ab November 2023 beginnt die Einführungsphase, bei der mittels Pilotprojekten die Funktionen des Digitalen Euro freigeschaltet werden sollen. Der Anspruch beim Digitalen Euro ist es Zahlungsdienstleistern der Privatwirtschaft, wie VISA, PayPal oder Mastercard, das Wasser abzugraben und Zahlungen in Euro im Europäischen Wirtschaftsraum völlig kostenlos für Zahlende und Zahlungsempfänger anzubieten. Die Zahlungen sollen nach aktuellem Stand über ein Einlagekonto direkt bei der Zentralbank laufen. Zu Beginn sollen Zahlungen mit dem digitalen Euro in der Höhe begrenzt werden.

(c) Stock

Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar.



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