BLOCKCHAIN NEWSROOM - Blockchain Assets
Blockchain-Assets
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Cashlink und Finoa haben gemeinsam eine Studie angefertigt, in der die (potenziellen) Kosteneinsparungen bei der Emission von digitalen Assets im Vergleich zur Emission von urkundenbasierten Wertpapieren untersucht wurden. Die Studie lag zunächst BTC-Echo exklusiv vor, kann aber mittlerweile von den Firmen direkt bezogen werden. Ergebnis der Studie: Die Kosten können um 35 bis 65 % gedrückt werden. So weit, so vorhersehbar. Das ist eigentlich genau das, was erwartet wird, wenn eine Firma, die einen effizienten und rechtssicheren Weg zur Tokenisierung anbieten will (Cashlink), und ein von der BaFin lizenziertes Unternehmen zur Verwahrung von digitalen Assets (Finoa) solch eine Studie anfertigen.
Aber nicht so schnell: Die Studie geht ziemlich ins Detail. Und sie arbeitet sogar mit einem konkreten Fallbeispiel einer Schuldverschreibungsemission einer mittelständischen Firma über 50 Millionen Euro. Dort wird ziemlich genau aufgelistet, welche Kosten wann, wo und bei wem anfallen. Das sind alles nachvollziehbare Fakten und nicht (nur) Werbung in eigener Sache. Für das konkrete Beispiel wurde eine Ersparnis von bis zu rund 190.000 Euro errechnet (bei einem entwickelten und effizienten Markt). Das darf beim Blick auf die Einzelpositionen auch als realistisch angenommen werden.
Die Studie hat sich auf die monetären Vorteile einer digitalen Asset-Infrastruktur beschränkt und weitere Aspekte nicht beleuchtet. Dabei sind die positiven Nebeneffekte, die durch volldigitale Assets entstehen können, nicht zu vernachlässigen: Allein durch die Ausschaltung der meisten Intermediäre wird nicht nur eine Menge Geld gespart, es werden auch neue Chancen der Kommunikation mit den Investoren eröffnet. Die Transparenz wird erhöht und es werden – sofern die Regulierung dafür sorgt – neue Anlegerschichten angesprochen und begeistert werden können. Vielleicht werden wir in Zukunft sogar Studien sehen, die einen positiven Zusammenhang zwischen digitalen Assets und der finanziellen Allgemeinbildung der Bürger ausmachen können.
An Cashlink – eine der beiden Firmen, die diese Studie erstellt haben – ist übrigens auch die FinLab AG beteiligt. Die Aktie der FinLab stellen wir im Aktien Newsroom vor.
Dieser Beitrag stellt eine Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar.