MEINUNG A.D. - Friede, Freude, Metaversum
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Meta und Zuckerberg mögen derzeit in heißem Fahrwasser unterwegs sein, aber die Zukunft des Metaverse sieht vielversprechend aus. Die Analyse von Bloomberg sagt voraus, dass das Metaverse bis zum Jahr 2024 zu einem 800-Milliarden-Dollar-Geschäft werden könnte - eine wirklich ermutigende Prognose.
Man kann davon ausgehen, dass es jeden anziehen wird, von Gamern über Künstler bis hin zu Unternehmen aus unterschiedlichsten Beweggründen. Laut der Analyse würden Spiele, VR und AR 413 Milliarden Dollar ausmachen. Live-Events und Werbung könnten 200 Milliarden Dollar einbringen.
Die technische Entwicklung auf der Hardware Seite hat sein Potenzial noch lange nicht ausgeschöpft: Zu langsam sind die Grafikkarten, bei zu hohem Stromverbrauch und alles in viel zu großen Headsets verpackt.
In seinem ersten längeren Interview hat Marc Zuckerberg kürzlich sein naheliegendes Ziel des Metaversums genannt: Menschen aus aller Welt im digitalen Raum zusammenzubringen und Gespräche zu ermöglichen. Dies umfasst Unterhaltungen in Echtzeit zu übersetzen und Gesichtsausdrücke in den digitalen Raum zu bringen.
Das Metaverse ist aus vielen Gründen ein spannender Weg. Es kann die Art und Weise verändern, wie wir lernen, arbeiten, spielen, kreieren und miteinander umgehen. Es lohnt sich also, es zu nutzen und früh an den Unternehmen teilzuhaben, die von der Entwicklung des Metaverses profitieren.
Viele Diskussionen über das Metaverse wägen zu schnell die virtuelle Welt gegenüber der echten Welt ab, wobei oft vergessen wird, dass die virtuelle Welt immer ein Teil der echten Welt sein wird.
Ich freue mich auf die weiteren technologischen Entwicklungen und begrüße das proaktive Commitment eines Tech Giganten wie Meta seinen riesigen bisherigen Unternehmenserfolg auf die Entwicklung einer neuen digitalen Welt zu fokussieren, die Menschen näher zusammenbringt.
Wie uns die letzten Tage gezeigt haben, kann die Welt durch seine Vernetzung innerhalb kürzester Zeit Großes zu bewegen. Es ist gelungen Russland vollständig vom globalen Handel und Finanzsystem ausschließen, während die Bürger Russlands durch die Zensur kaum wissen, was die eigene Regierung im Ausland macht.
Globale Vernetzung und Informationsfreiheit als möglicher Friedenstreiber – ein schöner Gedanke für die aktuellen Zeiten.
Ihr Axel Daffner
Axel Daffner
„A.D.“ steht für zwei Dinge: Zum einen für Axel Daffner als Autor, zum anderen für „außer Dienst“, denn es ist meine private Meinung, die nicht notwendigerweise kongruent sein muss, mit der Meinung, die ich als einer der Geschäftsführer von Pegasos Capital vertrete. Dieser Artikel stellt Meinungsäußerung und keine Anlageberatung dar.